Gemeinsam mit Intensivpflegerin Andrea Mies besucht der speziell ausgebildete Bernerdoodle “Balou” regelmäßig schwerkranke Patientinnen und Patienten auf unserer Intensivstation. Was dabei zunächst als einfühlsame Ergänzung im Pflegealltag begann, wurde inzwischen wissenschaftlich untersucht. Eine klinische Studie mit 24 Teilnehmenden zeigt laut Bericht deutlich positive Effekte: Patient:innen mit Hundebesuch waren entspannter, kommunikativer und wiesen eine niedrigere Herzfrequenz auf als die Vergleichsgruppe.
Besonders bemerkenswert ist zudem, dass diese Patient:innen früher von der Intensivstation verlegt werden konnten und insgesamt kürzere Krankenhausaufenthalte durchliefen. Damit unterstreicht das Projekt nicht nur den menschlichen, sondern auch den medizinischen Mehrwert tiergestützter Therapie.
Die im Artikel beschriebenen Ergebnisse wurden bereits von Andrea Mies (Intensivpflegerin und Projektinitiatorin), Dorothea Allendorf (Leitung der Intensivstation), Christina Schneider (Leitung KIB, Implementierung des TGT) und Clara Vatterot (Stabstelle Pflegewissenschaft, Leiterin der Pilotstudie) auf einem Fachkongress in Bremen vorgestellt und stoßen auf großes Interesse in der Fachwelt. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass selbst im sensiblen Bereich der Intensivmedizin innovative Ansätze erfolgreich umgesetzt werden können – unter Einhaltung strengster Hygienestandards und ohne zusätzliche Infektionsrisiken.
Der Bericht des Freiburger Wochenberichts macht deutlich: Mit Engagement, wissenschaftlicher Begleitung und neuen Ideen setzen wir wichtige Impulse für die Weiterentwicklung moderner Patientenversorgung.




















